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Bieterverfahren - Hofgut mit ca. 83 Hektar Landwirtschaftsfläche, Tier- und Fuhrparkbestand

Objekt-ID 14409 | Aufrufe 322
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Objektbeschreibung

Details

Land Deutschland
Lage Baden-Württemberg
89601 Schelklingen
Preis 5.520.000€
Objektart Bauernhof
Fläche 83 ha
Mindestgebot
Das Hofgut befindet sich als Einzelhof im Außenbereich der Gemarkung Hausen ob Urspring. Die Hofstelle und der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Flächen liegen arrondiert auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb.
Der landwirtschaftliche Betrieb wird als Mischbetrieb bewirtschaftet. Sowohl Futterbau als auch Veredelung und Ackerbau sind die Schwerpunkte der Bewirtschaftung. Eine Fleckvieh-/ Milchkuhherde mit Nachzucht und angegliederter Bullenmast verwerten das Grünland und den Silomais. Der Ackerbau dient teilweise der eigenen Futtergrundlage für Rinder und Schweine. Ein geringerer Teil der Ackerkulturen (Raps) wird als Marktfrucht verkauft. Die Schweinehaltung wird als reiner Mastbetrieb mit Zukaufferkel betrieben. Die gesamten Mastschweine und Bullen werden bei einem Metzger geschlachtet und über einen eigenen Hofladen selbst vermarktet. Die Flächen werden überwiegend mit dem eigenen Maschinenpark bewirtschaftet. Einige Geräte und Maschinen wurden von Kollegen in Kooperation gekauft und weiterhin genutzt. Wenige Arbeiten werden von Lohnunternehmen getätigt.

Land- und forstwirtschaftliche Flächen:
Die land– und forstwirtschaftlichen Grundstücke liegen auf den Gemarkungen Schelklingen, Hausen o. U., Ingstetten und Justingen. Die Wegeverhältnisse sind als gut zu bewerten. Die überwiegenden Grundstücke der Gemarkung sind durch zwei Wege bzw. durch eine bitumierte Straße zu erreichen, liegen auf der Albhochfläche und sind eben bis leicht wellig. Durch ein Flurbereinigungsverfahren vor ca. 40 Jahren sind größere Parzellen mit guten Wegeverhältnissen entstanden.

Acker: 573.566 m²
Grünland: 196.702 m²
Holzung: 28.975 m²
Unland: 1.022 m²
Weg: 1.873 m²
Gebäude Freifläche Land- u. Forstwirtschaft: 26.549 m²
Summe der Flächen (inkl. Gebäudefläche): 828.687 m²

Pachtverträge, die zur Einsicht vorgelegt werden, sind vorhanden.

Erschließung:
Anschlüsse Strom, Wasser, Telefon und öffentlicher Schmutzwasserkanal vorhanden, Internet nur bedingt über Funkrouter möglich.
Löschwasserversorgung eingeschränkt (wird derzeit vom Hofverwalter in Absprache mit Behörden und Feuerwehr geklärt).

Beschreibung Wohnhaus:
Bei dem Wohnhaus handelt es sich um ein aus zwei Teilen bestehendes Wohngebäude. Der zweigeschossige, vollunterkellerte „Altbau“ geht auf die Anfänge des Hofgutes zurück und ist in einigen Bauteilen ca. 200 Jahre alt.
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der sogenannte „Neubau“ angefügt. Der eingeschossige Baukörper ist im Bereich des Heizraumes unterkellert.
Die Beheizung erfolgt über Radiatoren, Wärmequelle ist ein Ölkessel (im Untergeschoss „Neubau“). Der Heizöllagerung dient ein kellergeschweißter Tank (19.500 Liter im Untergeschoss „Altbau")

Energieausweistyp: Verbrauchsausweis
Gebäudetyp: Wohngebäude
Baujahr laut Energieausweis 1970
Wesentliche Energieträger: Öl
Endenergieverbrauch: 135,50 kWh/(m²·a) - Warmwasser enthalten
Gültigkeit: 13.12.2019 bis 12.12.2029

Anmerkungen:
Im Alt- und Neubau sind Sanierungen erforderlich. Gerne verweisen wir hier auf das vorhandene Gutachten. Baupläne sind in Vorbereitung, werden nach Erhalt zur Verfügung gestellt. (Bilder zur Hofleiter- und Betreuerwohnung werden auf Wunsch der Mieter nicht veröffentlicht)

Anmerkungen zur Energiesparverordnung EnEV:
Die vorhandene Heizung (ca. 30 Jahre alt – kein Brennwertkessel) hat die reguläre Laufzeit überschritten. Bei Ersatz gemäß EnEV, 15 % regenerative Energiequelle erforderlich. Weitere Hinweise zur EnEV können im Wertgutachten eingesehen werden. Weiterhin sind u. U. die Dämmvorschriften nach EnEV zu beachten.

Bergehalle Heu- und Strohlager (im Lageplan Nr. 1) - Baujahr: 2008
Schuppen in freitragender Dachkonstruktion mit einseitiger Zufahrt, Satteldach in Holzkonstruktion (Leimbinder) mit Wellfaserzementplatten, Wände vom Boden weg 3 m Höhe aus Beton und danach Holzverschalung, Betonboden, Schiebetore aus Holz, Traufhöhe 5 m. Kraftstromanschluss 32A + 16A, Wasseranschluss.

Remise (im Lageplan Nr. 2) - Baujahr: 1985
Schuppen in freitragender Dachkonstruktion mit einseitiger Zufahrt, Satteldach in Holzkonstruktion (Nagelbinder) mit Zementasbestplatten, Holzverschalung der Wände, Betonboden, Klapptore aus Holz, Traufhöhe 4 m, kein Kraftstrom, kleines Holzlager.

Garagen und Werkstatt (im Lageplan Nr. 3) - Baujahr: 1985
4 abgeteilte separate Garagen und 1 Werkstatt, Satteldachkonstruktion mit einseitiger Zufahrt. Satteldach in Holzkonstruktion (Nagelbinder) mit Zementasbestplatten, Wände mit Ziegel gemauert, Betonboden, Kipptore aus Holz, Traufhöhe 2,50 m, Kraftstrom und Wasseranschluss in Werkstatt vorhanden, Rückseite mit Fenster.

Raufutter Fahrsilos (im Lageplan Nr. 4 + 6) - Baujahr: 2008 und 2010
Einseitige Zufahrt. Betonboden und seitliche Betonwände mit einer Höhe von 2 m. Ein Sicker-saftlager mit 3 m³. Auf den Betonwänden sind Handläufe / Geländer zur Absicherung angebracht.

Dunglege (im Lageplan Nr. 5) – Baujahr: 2008 und 2010
Betonboden ohne seitliche Betonwände.

Bullen-/ Jungviehstall alt (im Lageplan Nr. 7) Baujahr: 2005
Stallgebäude mit Satteldach und Firstlüftung mit Dachziegeldeckung, Dachhaut ist gedämmt, Halb-Kalt Stall, Leimbinder, Holzverschalung. Die Entmistung erfolgt zum Teil als Schieberentmistung mit einer Güllelagerkapazität unter dem Gebäude von ca. 200 m³ und über Stroheinstreuboxen neben der Schieberentmistung. Über 5 Tore an einer Außenseite werden die Boxen entmistet. An der anderen Außenseite befindet sich ein Laufhof aus Beton mit Tränkebecken mit einer Fläche von ca. 150 m². Angrenzend zum Laufhof befinden sich 10 Einzel- und 2 Großraum Kälberiglus, an den Giebelseiten Rolltore.

Milchviehstall mit Melktechnik und Milchlager (im Lageplan Nr. 8) - Baujahr: 2000
Stallgebäude mit Satteldach und Firstlüftung mit Dachziegeldeckung. Dachhaut ist gedämmt. Leimbinder, Holzverschalung, Schieberentmistung mit Tiefboxen (63). Die Gülle fließt über einen Querkanal zu einer Vorgrube (80 m³) zum Endgüllelager. Ein Autotandem Doppel-Vierer Melkstand. Milchtank mit 4.400 + 1.100 Liter. Zwei Transponder mit jeweils 6,5 t Fassungs-vermögen. Massiv gemauerter Teil (ca.130 m²) Milchlager, Büro, WC, Schulungsraum und Umkleideraum.

Laufhof Rinder und Beton Güllebehälter (Lageplan Nr. 8 a und 9)
Baujahr: 2010 und 2000
Betonsilos für Güllelagerung. Lt. Auskunft Betriebsleiter sind 3000 m³ Gülle-Endlagerkapazität vorhanden. Der Laufhof Rinder hat eine Fläche von ca. 560 m², ist betoniert und mit Abtrenngittern und einer Futterraufe ausgestattet. Eine kleinere Teilfläche (ca.80 m²) ist mit einem Flachdach versehen.


Neubau Jungvieh-, Bullen- und Milchviehstall (Lageplan Nr. 10) - Baujahr: 2010
Stallgebäude mit Satteldach, Firstlüftung mit Dachziegeldeckung, Sandwich-Dach mit Dämmung. Leimbinder auf Stahlstützen, Beton– und Holzverschalung. Schieberentmistung mit Stroheinstreu. Güllelager mit ca. 250 m³ unter dem Stall. Die Gülle wird zum Endgüllelager gepumpt.

Schweinestall ohne Getreidelager ( Lageplan Nr. 11) - Baujahr: 1983
Mastschweinestall mit Satteldach mit Asbestzementplatten, Deckenlüftung (Unterdruckverfahren) übers Dach, Holz – und Asbestverschalung., Vollspaltenböden mit automatischer Flüssigfütterung in Tröge, Güllelkanäle unterm Stall. Die Gülle wird am Stall entnommen, Lebendtierwaage im Eingangsbereich, separates Heulager mit ca.40 m².

Getreidelager und zwei freistehende Getreidesilos (Lageplan Nr. 12)
Baujahr 1983 und 2008
Getreidelager mit Satteldach und Asbestzementplatten, Wände ca. 2 m Höhe aus Beton, Restverschalung und Baukonstruktion aus Holz, Lagersilos nicht zu belüften, keine Trocknung, Sumpf mit Elevator und Vorreiniger, zwei „Neuero“ Stahlblechsilos mit je 100 t Fassungsvermögen.


Anmerkung: Die einzelnen Aufbauten weisen zum Teil Sanierungsbedarf auf, die im Gutachten nachgelesen werden können.

Die vorhandene und bewertete Maschinen- und Technikliste, den durchschnittlichen Tierbestand von 2019 und Informationen zu den Zahlungsansprüchen der EU für das Jahr 2020 stellen wir gerne zur Verfügung.

Besichtigung/Sonstiges:
Ein Erstgespräch findet in Absprache mit dem Verkäufer statt. Anschließend wird ein persönlicher Besichtigungstermin vereinbart und es können alle erforderlichen Unterlagen wie z. B. Wertgutachten, Lagepläne zu den Grundstücksflächen, Grundbuchauszüge etc. eingesehen und zur Verfügung gestellt werden. Absolute Diskretion wird vorausgesetzt. Eine Weitergabe an Dritte ist strengstens untersagt.

Das Bieterverfahren ist keine Auktion.

Der Verkäufer ist frei in seiner Entscheidung, ob er das Angebot annimmt. Auch Sie als Käufer sind nach Abgabe des Angebots bis zum Notartermin frei. Sie sind durch die Abgabe des Angebotes nicht gebunden.

Es handelt sich um eine Kaufabsichtserklärung Ihrerseits zu dem von Ihnen genannten Kaufpreisangebot. Wenn Sie diese Immobilie kaufen wollen, geben Sie bitte ein schriftliches Gebot ab. Dieses Gebot soll dem maximalen Preis entsprechen, den Sie bereit sind, für das Objekt zu zahlen.
In Anlehnung an das Wertgutachten muss dieses Angebot über dem Mindestgebotspreis von 5.520.000,00 Euro liegen. (Preis für Hofgut Oberschelklingen, Wohnhaus, ca. 83 Hektar landwirtschaftliche Flächen, Fahrzeug-/ Tier- und Feldbestand, Vorratshaltung gemäß Gutachten). Eine Einsichtnahme in die vorhandenen Gutachten kann jederzeit nach erfolgter Besichtigung vorgenommen werden. Schwankungen zum Tier-/ Feld- und Vorratsbestand sind stichtagsbezogen vorhanden.

Ihr Angebot ist bei der Fa. Finanz- und Immobilienberatung Machat schriftlich abzugeben. Durch die Vorlage eines Finanzierungsnachweises haben Sie die Möglichkeit Ihr Angebot zu festigen. Beides können Sie bis zum 15.03.2020, 24:00 Uhr per E-Mail an info@immobilien-machat.de oder über den Postweg versenden. Selbstverständlich werden Ihre Unterlagen diskret und vertraulich behandelt.
Die Gebote reichen wir an den Eigentümer weiter. Der Eigentümer wird zeitnah entscheiden, ob er das Angebot annimmt.
Nach Angebotsannahme durch den Eigentümer wird ein Notartermin vereinbart. Sollten Sie die Finanzierung noch nicht geklärt haben, muss dies zwischenzeitlich erfolgen. Erst mit Unterzeichnung des Notarvertrages sind Sie und der Verkäufer gebunden.
Mit Kaufvertragsabschluss fällt die Bieterprovision an. Diese Käuferprovision beträgt im Falle des tatsächlichen käuflichen Erwerbes 3,57 % einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19 %. Berechnungsgrundlage ist der Kaufpreis, fällig mit Abschluss des Kaufvertrages. Für Sie fallen bis zum tatsächlichen Kauf und der Beurkundung selbstverständlich keine Kosten an.

Sollten Sie weitere Fragen zum Ablauf des Bieterverfahrens haben, können Sie uns gerne kontaktieren:

Fa. Finanz- und Immobilienberatung Jürgen Machat
Enderlestraße 28 | 89343 Jettingen-Scheppach
Tel.: 08225/958703 | Fax: 08225/958704 | Mobil: 0175/2707667
E-Mail: info@immobilien-machat.de

Lage:
Das Hofgut befindet sich als Einzelhof im Außenbereich der Gemarkung Hausen ob Urspring.
Die Hofstelle und der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Flächen liegen arrondiert auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb auf ca. 720 m.

Das Hofgut liegt im Dreieck Ehingen-Münsingen-Ulm und ist verkehrsmäßig günstig gelegen und über die A 8 mit Anschluss an die B 492 schnell erreichbar